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Mittwoch, Februar 20, 2002 Lickerly ließ sich gar nicht bremsen. Er stürmte auf die freistehende Villa zu, als könnte ihn nichts schrecken. Es war noch in den frühen Morgenstunden, so circa 4 Uhr und doch brannte in einem Erdgeschosszimmer Licht. Sie schlichen allesamt näher. Das feuchte Gras gab bei jedem Schritt ein Schmatzen wieder und die Kleider wurden klamm vom Morgentau.Sie kletterten über den Zaun. Dies war etwas mühsam und ging auch nicht geräuschlos vor sich. Nur Kinchar hatte natürlich keine Probleme, und so übernahm er die Führung. Schließlich erreichten sie das beleuchtete Fenster, dessen Unterkante trotz Erdgeschosslage immer noch in nahezu 2 Meter Höhe lag. Kinchar hangelte sich entlang der Regenrinne an das Fenstersimms im Stockwerk darüber, hielt sich dort mit einem Fuß fest und ließ sich kopfüber runterbaumeln. Auch Lickerly machte Anstalten sich zum Fenster hochzuziehen. Als er aufgrund Gewebemangels im Bizepsbereich scheiterte, bedeutete er Humphrey mit einer herrischen Geste ihm eine Räuberleiter zu machen. Dieser ergab sich seufzend seinem Schicksal und mühte sich redlich, seinen Herrn zu besserer Sicht zu verhelfen. Hawksmoor indes holte gähnend eine Metallstange aus der Innentasche seines Mantels, zog sie mittels eines Teleskopmechanismus zu beachtlicher Länge auseinander, knickte sie an den Enden ab, brachte sie schließlich in Position und sah hindurch. "Interessant...", hauchte Hawksmoor und reichte sein obskures Guckgerät an Lady Fiona weiter. Somit hatten alle einen guten Blick in das Zimmer der Villa. Nur Humphreys Kopf steckte unter Lickerlys Mantel und lief langsam aber sicher blau an. "Das muss sie sein!", flüsterte Lady Fiona, "Lady Hatterbey. Der dunkelhaarige Mann rechts von ihr ist ihr Bruder, da bin ich mir sicher. Der auf der linken ist ein gewisser Luigi Pomidori. Er war damals bei Bancroft, als dieser sich bei meinem Vater um die Geldmittel bemühte. Und den letzten dort im Schatten kenn ich nicht... Moment. Er kommt ins Licht..." Hawksmoor reagierte mit der Schnelligkeit einer Klapperschlange und konnte Fiona gerade noch den Mund zu halten, denn sein Instinkt hatte ihn ahnen lassen, daß sie zu einem hysterischen Schrei ansetzte. Es half nur nix. Lickerly ließ vor Schreck seinen sicheren Halt los, Humphrey begann zu torkeln und hatte alle Mühe das Gleichgewicht zu halten. Zu allem Überfluß erschrak sich auch Kinchar, ließ ebenfalls los und fiel in Lickerlys Arme. Das war auch für Humphrey zuviel und die Menschenpyramide brach unter Geschrei zusammen... Als sie sich entwirrt hatten, guckten Lickerly, Fiona und Kinchar noch immer recht verstört und Humphrey und Hawksmoor fragten sich, was sie wohl so Entsetzliches gesehen haben mochten. Die Antwort musste warten, denn von der anderen Seite des Hausen ertönten aufgeregte Menschenstimmen und Hundegebell... |
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DaddyBabetteWu Bombastus |
Pulp und Cliffgehänge. Die wundervolle Welt der 20er in Chicago. Daddy Danger. Doc Bombastos. Profeesor Wu Du! Hier gehts so richtig rund! |
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